FESTSAAL KREUZBERG

Programm trotz Pandemie!

drinnen & draußen, mit Abstand und Hygienekonzept

WIR VERANSTALTEN WIEDER!

Ab 01.04.2022 sind wir wieder uneingeschränkt für euch da. Wir, das Festsaal-Team möchten euch bitten, euch trotzdem vor eurem Besuch (freiwillig) zu testen/testen zu lassen. So können wir gemeinsam das Infektionsrisiko bei Kulturveranstaltungen reduzieren.

Für weitere Fragen kontaktiert uns jederzeit.

Wir freuen uns auf euch!

Bleibt gesund.

Wir Veranstalten wieder!

Ab 01.04.2022 sind wir wieder uneingeschränkt für euch da. Wir, das Festsaal-Team möchten euch bitten, euch trotzdem vor eurem Besuch (freiwillig) zu testen/testen zu lassen. So können wir gemeinsam das Infektionsrisiko bei Kulturveranstaltungen reduzieren.

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Wir freuen uns auf euch!

Bleibt gesund.

Venue

FESTSAAL MIETEN

Mitten in Kreuzberg, und doch am Rande von Treptow liegt der neue „Festsaal Kreuzberg“. Schon seit 2004 untrennbar mit dem kulturellen Schaffen der Hauptstadt verbunden, startete die Kultur- und Eventlocation 2017 am neuen Standort auf dem Arena-Areal.
Auf nun knapp 3000 qm Fläche finden sowohl Kulturveranstaltungen, als auch Corporate Events den perfekten Rahmen.

Das Denkmalgeschütze Gebäude verbindet den typischen Berlincharme mit modernster technischer Ausstattung, um Ihrer Veranstaltung das besondere Etwas zu verleihen. Für uns darf ein Event nicht steril sein, wir bringen Leben und Charakter in Ihre Veranstaltung.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Besichtigung.

MIETEN SIE DEN FESTSAAL FÜR IHR EVENT!

Mitten in Kreuzberg, und doch am Rande von Treptow liegt der neue „Festsaal Kreuzberg“. Schon seit 2004 untrennbar mit dem kulturellen Schaffen der Hauptstadt verbunden, startete die Kultur- und Eventlocation 2017 am neuen Standort auf dem Arena-Areal.
Auf nun knapp 3000 qm Fläche finden sowohl Kulturveranstaltungen, als auch Corporate Events den perfekten Rahmen.

Das Denkmalgeschütze Gebäude verbindet den typischen Berlincharme mit modernster technischer Ausstattung, um Ihrer Veranstaltung das besondere Etwas zu verleihen. Für uns darf ein Event nicht steril sein, wir bringen Leben und Charakter in Ihre Veranstaltung.

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Highlights - Programm

So 12

Juni

International Music

International Music

"Ententraum" Tour 2022

Einlass 19 Beginn 20

Musikexpress, DIFFUS Magazin, Musikblog, ByteFM & dq agency präsentieren: International Music - "Ententraum" Tour 2022 Der Traum der Ente „Also pass auf: Ich war ein Mensch, der im Schlaf geträumt hat, dass er eine Ente ist!“, so beginnt ein Sketch von Karl Valentin, in dem sich der Protagonist drei Minuten lang darüber beschwert, aufgeweckt worden zu sein, bevor er im Traum als Ente einen Wurm fressen konnte... Willkommen in der fabelhaften Welt der Ente, willkommen zum zweiten International Music- Album mit dem fantastischen Titel „Ententraum“. Die Band hat ihr Album zwar nicht nach der alten Karl-Valentin-Nummer benannt, aber es ist doch ein schöner Zufall. Peter Rubel, Pedro Goncalves Crescenti und Joel Roters wurden in diesem mehr als einstündigen Psychedelic-Rock-Trip beim kollektiven Träumen glücklicherweise von niemandem gestört. Höchstens von Produzent Olaf O.P.A.L, aber der ist nach der Produktion des gefeierten Vorgängeralbums „Die besten Jahre“ und dem nicht weniger erfolgreichen Album „Nenn mich Musik“ ihrer Schwesterband The Düsseldorf Düsterboys längst ihr Haus- und Hofproduzent geworden. Er stört also überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil! „Wenn ich wüsste, was in dieser Kiste ist, küsste ich Dich, den Fürst von Metternich“, mit diesen Zeilen beginnt die Reise und schon befinden wir uns mittendrin im 17 Lieder starken Ententraum- Epos. Aber Moment mal, meinen die tatsächlich den europäischen Politiker?! Oder den nach ihm benannten Sekt aus dem Rheingau?! Dann wiederum würde auch die besungene Kiste wieder Sinn machen. Die Musik dieses Traums klingt jedenfalls so, als hätten die Beatles ihre Inspiration für das Weiße Album nicht nur in Indien, sondern auch bei einem schottischen Dudelsackvirtuosen gesucht. Aber kaum hat man seine Gedanken zum fraglichen Fürsten etwas geordnet, da taucht auch schon ein gewisser Herr Schmidt als „Gedankenzähler“ auf. Dieser merkwürdige, von Pedro Concalves-Crescenti gesprochene Charakter, tritt auf diesem Album immer mal wieder als eine Art manischer Philosoph in Erscheinung. Er ist es auch, der sich später auf der Platte für den „Traum der Ente“ verantwortlich zeigt. Auch wenn Peter Rubel ihm dabei immer wieder ins Wort fällt - und das nicht nur in diesem Song. Der Gedankenzähler jedenfalls scheint vor allem ein großer Geschichtenerzähler zu sein, voller versponnener und entzückender Ideen. Aber das wirklich Verrückte auf diesem Album: Alles in diesem surrealen Ententraum ergibt sofort Sinn, wenn die Band zum Chorgesang anstimmt. Der für International Music so typische Harmonie- Gesang, der immer so klingt, als singen The Byrds gerade zusammen mit Ian Curtis. Sixties- Pop und 80er Jahre Postpunk in einer vollkommen stimmigen Melange. Flowerpower in einer Welt aus Beton und Glasfaserkabeln. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob gerade die „Beauty of the bar“ oder ein „Wassermann“ besungen wird, ob wir uns mit ihnen auf die „Insel der Verlassenheit“ oder in die „Höhle der Vernunft“ begeben. Am treffendsten bringt es die Band selbst im Song „Misery“ auf den Punkt: „Die Sprache ist eklektisch. As you and me!“ Doch sobald der Chorgesang aufblüht, ist die Band über „All this misery“ komplett erhaben. Das Herz geht einem auf – und das ohne jeden Deutschrock-Pathos! Da wird sich zwischendrin lieber in bester S.Y.P.H.-Punk-Manier mit verzerrten Instrumenten gegenseitig angemacht und „Spiel Bass!“, geschrien, Oder es erklingt, wie im Song „Marmeladenglas“, ein Stoner-Rock-Riff, das sich im Laufe des Stücks zum monotonen Drone entwickelt, weil Drummer Joel Roters den Schlagzeug-Einsatz so schön lang herauszögert. Und wenn es schließlich in dem Song „Zucker“ heißt: „Falsche Leute angelacht / Zu viel nachgedacht / Weltraumschrott im Treppenhaus / und der Blues schaut aus seiner Wohnung / in seinem Samtpullover in dunkelblau / Hart aber fair, am Start und zwar sehr“, dann sind die Fehlfarben aus „Monarchie & Alltag“ tatsächlich nicht mehr weit. Vielleicht sind International Music so etwas wie eine hochmusikalische Punkband. Wobei sie unbedingt auch eine Krautrock-Band sind, hörbar große Verehrer von La Düsseldorf, sich aber immerzu dem Song verpflichtet fühlen. Ebenso unüberhörbar: Der Einfluss der brasilianischen Tropicalismo-Bewegung. Aber nun, so eine Ente ist ein außerordentliches Tier: Sie kann schwimmen, tauchen, gehen und fliegen! Genauso vielseitig bewegt sich diese Band auch zwischen den Musik-Genres. Sie macht eben immer auch das exakte Gegenteil von dem, was man ihr gerade nachsagen möchte. So wirkt ihr Ententraum am Ende wie ein Konzeptalbum, das einem die ganze Zeit über zu sagen scheint, dass es wohlmöglich nicht nur ein, sondern unendlich viele Konzepte gibt. Lauter lose Fäden in einem surrealen Tagtraum. Da kommen dem gebannt lauschenden Hörer, der gebannt lauschenden Hörerin, sofort The Doors und ihr Song „Light my fire“ in den Sinn. Diese Referenz ist nicht einmal weit hergeholt, denn International Music beeindrucken uns in diesen 64 Minuten vielfarbiger Träumereien mit hoher Intensität und packender Dramaturgie, wie es eben nur die ganz großen Bands können. Und wieder ist den drei Musikern aus Essen dabei eine große Liebeserklärung an die Formation Schlagzeug, Bass und Gitarre gelungen. „Der grüne Sarg und sein Pronom / wenn ich’s denke, weiß ich schon / Der Dschungel ist mein Zuhause / Ein grünes Band umarmt mich zart (...) weder weich, noch hart“, heißt es schließlich im vorletzten Stück. Musik und Poesie im hochinspirierenden Zusammenspiel von Mensch und Natur. Aber fassen wir lieber nochmal zusammen, bevor wir uns vor lauter Begeisterung am Ende noch überschlagen: Der „Ententraum“ ist ein humorvolles, sprachverliebtes, psychedelisches (Anti-) Konzeptalbum voller Hits für hochkomplizierte Zeiten. Ein Album, mit dem sich die Träumer Peter Rubel, Pedro Goncalves- Crescenti und Joel Roters wieder „raus aus'm Zoo“ und „rein ins Geschäft“ wagen. Karl Valentin hätte vermutlich große Freude an diesem Werk gehabt. Foto (c): Harriet Meyer

So 26

Juni

Rocko Schamoni Lesung

Rocko Schamoni Lesung

Einlass: 19:00 Beginn: 20:00

Rocko Schamoni wurde in Schleswig Holstein geboren, arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist, Schauspieler und so weiter. 1988 erschien seine erste LP »Vision«. Es folgte ein Plattenvertrag bei einer großen Firma und diverse weitere Tonträger-Veröffentlichungen. 1989 gründeten Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Kaiser Walter im Hamburger Schanzenviertel den »Pudel Klub«. Nach seinem Roman-Debüt »Risiko des Ruhms« folgte 2004 sein langanhaltender Bestseller »Dorfpunks«, der auch auf die Bühne gebracht und 2009 in die Kinos kam, sowie »Sternstunden der Bedeutungslosigkeit«, »Tag der geschlossenen Tür« und »Fünf Löcher im Himmel«. Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun-Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, »Fleisch ist mein Gemüse«, »Matthias Rust«, »Fahr zur Hölle Ingo Sachs«, »Fraktus« und zuletzt »Der Goldene Handschuh«. Im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Mit Helge Schneider drehte er 2012 den Film »00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse« in Mülheim und Umgebung. Im Mai 2015 erschien das Album »Rocko Schamoni & l'orchestre Mirage: Die Vergessenen«, 2019 der Roman »Große Freiheit« und »Musik für Jugendliche«, das erste Studioalbum seit 12 Jahren! Am 23.08.21 erschien der neue Roman »Der Jaeger und sein Meister« bei hanserblau.

Mi 27

Juli

The Kings of Dubrock

The Kings of Dubrock

Open-Air

Einlass: 18:00 Beginn: 20:00

https://www.koka36.de/the-kings-of-dubrock-open-air_ticket_144347.html. Jacques Palminger ist ein nicht mehr ganz junger Mann mit einem überaus gepflegten Moustache. Er trägt Anzug und Krawatte und natürlich auch schicke Schuhe, Palminger ist alte Schule, er weiß, was sich gehört. Man könnte ihn sich auch wunderbar als Literaten vorstellen, vielleicht noch mit einer Pfeife im Mundwinkel und einer alten Olympia-Schreibmaschine, in die er Sätze tippt wie „Es ist schön, wenn der Schmerz nicht nachlässt.“ Aber anders als Rocko Schamoni und Heinz Strunck, mit denen er vor etwas mehr als zehn Jahren Studio Braun und dessen „psychedelischen Humor“ (Palminger) erfand, hat er noch keinen Bestseller geschrieben. Palminger macht weiter in der Nische, zur Zeit bespielt er sie mit Dub-Musik und deutschen Texten, die genauso bezaubernd wie dem Wahnsinn nah sind. Dazu muss man wissen, dass Palminger nicht singen kann. Er versucht es deshalb auch nur manchmal, den größten Teil überlässt er Rica Blunck, die eine ausnehmend schöne Stimme hat und sie auch gerne, wie es sich für Dub gehört, mit dickem Hall belegt. Viktor Marek, ein elektronischer Freigeist vor dem Herrn, wirft im Studio des Frankfurter Mousonturms die Beats live ein, und es ist kaum zu glauben, wie viel Spaß diese kleine Musik machen kann. Dada-Dub sagen manche zu diesem eigensinnigen Hybriden, den die drei erfinden, aber man sollte die Musik nicht zu leicht nehmen. Sie ist bei aller Lust am Unfertigen, Unpolierten, doch grandios gedacht, die Bässe brummen, das Echo vergrößert den Beat wie zu allerbesten Dub-Zeiten. Und darüber hat Palminger die Kraft, nicht nur virtuos mit Worten zu jonglieren und einerseits Henry Maske zu dissen, andererseits Luigi Colani zu feiern, sondern auch ganz selbstverständlich in den Abgrund zu blicken. In einem seiner schönsten Lieder, einer wahrhaft großen Ballade, besingt er die deutsche Frau, allerdings aus der Sicht eines Pferdes: „Deutsche Frau / du hast zwei Beine / du gehst damit / zu oft zu weit / du gehst damit über Grenzen / Deutsche Frau / du hast Haare / Sie wachsen dir aus deinem Kopf / Sie wachsen mir hinein in mein Leben / Ich sehe die Welt blond und braun / Deutsche Frau / du hasst Araber / du schlägst mit einer Peitsche auf sie ein.“ Das Lachen verstummt da bald, Palminger hat uns so locker im Griff, dass wir es kaum merken. Es muss ja einen Grund geben, wieso man ihn einen der größten Performance-Pop-Artisten nennt, die es auf unserem Planeten gibt. Oder, wie Rocko Schamoni einmal sagte: „Spackigkeit ist der Schmutz, der glänzt.“ Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2550204_Kings-of-Dub-in-Frankfurt-Nehmen-Sie-diese-Musik-nicht-leicht.html

Biergarten

Winterpause

Ab sofort sind wir im Winterschlaf und freuen uns auf die Saison 2022.

Wo Instamodels feuchte Augen kriegen, BBQ-Fans vor Freude schluchzen und der interessierte Botaniker staunend durch die Stauden streift. Ein idyllisches Fleckchen Erde Mitten in Kreuzberg, oder je nachdem von wo man guckt auch am Rande von Treptow. Zwischen Spree und Flutgraben laden wir euch ein den Feierabend und eure Wochenenden zu genießen.
Für die Großen gibt es Hopfensmoothie, für die kleinen eine selbstgemachte Limonade. So oder so: Die Seele baumelt und der Stress bleibt draußen.

Aber natürlich gibt es bei uns nicht nur kalte Getränke, Sonnenschein und ein paar Yuccapalmen. Täglich haben wir die schönsten und talentiertesten DJs der Stadt an unseren Plattentellern, um euch mit dem passenden Soundtrack für den Sommer zu versorgen.  Ihr merkt schon: wir haben an alles gedacht!

Hier sind wir zu finden: Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin